Türkei - Istanbul und Mittelanatolien

 

Ende Dezember 2009 fliegen wir zunächst nach Istanbul und tauchen dort in die orientalische Welt ein. Zwei Tage später geht es weiter nach Antalya an der Südküste, wo wir unseren Leihwagen in Empfang nehmen. 

Unsere Reise führt nach dem Besuch des antiken Theaters Aspendos ins Landesinnere. Nach der alten Karawanserei Sultanhani erreichen wir die Stadt Konya, das ehemalige Zentrum der tanzenden Derwische. Uns beeindruckt vor allem das Mevlana-Kloster und der Friedhof nebenan. 

Als wir unser Hauptziel Kappadokien erreichen, ist es winterlich kalt und windig geworden. Hier verbringen wir die nächsten Tage in einer bizarren Landschaft um die Ortschaft Göreme, die ihre Entstehung dem nahen Vulkan Erciyas Dag verdankt, vor allem mit Besichtigungen der frühchristlichen Kirchen und Felsenwohnungen. Diese sind ganz in das lockere Tuffstein hineingebaut - die Malereien aus dem 10. bis 12. Jahrhundert sind nicht zerstört worden und besitzen neben ihrer starken Ausstrahlung heute noch eine erstaunliche Leuchtkraft.

Unser Hotelzimmer ist ebenfalls stilecht in die Felsen hineingebaut, genauso wie nahegelegene unterirdische Städte, die bis zu 8 Stockwerke tief und für bis zu 20.000 Menschen gebaut wurden.

Nach dieser eindrucksvollen Gegend führt unsere Rückreise über die Kilikische Pforte zurück an die stark bebaute Südküste. Nach Stopps in Anamur und Alanya fliegen wir von unserem Ausgangsort Antalya wieder zurück nach Mitteleuropa.

 

Reisedauer: 8 Tage, 1500 km Fahrt.

© Dr. med. Walter Treibel, 2011