Stosswellen-Therapie

Allgemeines

Bei bestimmten Erkrankungen des Skelettsystems kommt als Behandlungsmethode eine Stoßwellentherapie in Frage.

Die Stoßwellentherapie wurde vor einigen Jahren eingeführt, um ohne Operation Gallen- und Nierensteine von außen zu zertrümmern. Dabei handelt es sich um harte und gebündelte Ultrascha wellen hoher Energie. Mittlerweile kann dieses Verfahren auch ambulant in der Orthopädie eingegesetzt werden bei folgenden chronischen Erkrankungen: Kalkschulter, schmerzhafte Sehnen-Knochenübergänge wie bei Tennisellenbogen oder am seitlichen Hüftknochen sowie vor allem bei Fersensporn. In allen Fällen müssen jedoch vorher die „normalen" Behandlungsmöglichkeiten durchgeführt worden sein, wie z. B. Spritzen, Krankengymnastik, Elektrotherapie oder auch Einlagen. Erst wenn damit keine wesentliche Besserung eintritt, sollte die Stoßwellentherapie statt einer Operation durchgeführt werden.
 

© Dr. med. Walter Treibel, 2019